Einführung in die Traumapädagogik - Die Schule als sicherer Ort. Was Lehrkräfte tun können

Die Veranstaltung ist ausgebucht

Kursnr.
21-71002
Beginn
Di., 21.09.2021,
15:00 - 18:00 Uhr
Dauer
5 Termine
Anmeldeschluss
14.09.2021
Gebühr
Zielgruppe
Grundschule, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gym. Oberstufe, SekII Berufsbildende Schulen

Traumatisierte Kinder und Jugendliche, die sexualisierte Gewalt und andere schwere Ereignisse durchleben mussten, besuchten schon immer die Schule. Hinzu kommen - bedingt durch Kriegswirren in einigen Regionen der Welt - in den letzten Jahren schutzsuchend Geflüchtete mit ihren Kindern nach Deutschland. Die Erlebnisse im Heimatland und während der Flucht haben vielfach traumatische Spuren bei den Betroffenen hinterlassen. Jetzt besuchen in viel größerer Anzahl traumatisierte Kinder und Jugendliche - vielfach mit posttraumatischen Belastungsstörungen - die Schule. Die Lehrkräfte sind darauf wenig vorbereitet und stehen rat- und hilflos vor diesem Phänomen.

In dieser Fortbildungsreihe, die einen ersten Einblick in die Traumapädagogik ermöglicht, erfahren Sie, welche Merkmale ein Trauma hat, was das "Notfallprogramm" ist, welche Störungen sich zeigen und wie sich das auf die Beziehungsdynamik zwischen Lehrkraft und betroffenen Schüler*nnen auswirkt.

Im Praxisteil wenden wir uns den praktischen Möglichkeiten im Klassenzimmer zu. Welche Möglichkeiten gibt es, um traumatisierte Kinder und Jugendliche zu unterstützen, damit sie überhaupt lernen können? Die Konzepte des "Guten Grunds" und "Schule als sicherer Ort" werden erste Antworten liefern.
Wo liegen die - auch eigenen - Grenzen? Welche Hilfen innerhalb und außerhalb von Schule können und müssen organisiert werden, wenn die Lehrkraft an ihre Grenzen stößt? Wie gestalte ich die notwendige Selbstfürsorge?

Bitte beachten Sie, dass die Fortbildung als zusammenhängende Reihe ausgeschrieben ist. Der Besuch nur einzelner Module ist nicht möglich.

Die Fortbildung findet digital statt.

Unterkurse