Konfliktmoderation - Auswege aus Konfliktsituationen finden

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Kursnr.
22-71180
Gebühr
Zielgruppe
Grundschule, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gym. Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen

Konflikte beginnen mit "Spannungen", z. B. dem gelegentlichen Aufeinanderprallen von Meinungen. Das ist etwas Alltägliches und wird nicht unbedingt als Beginn eines Konflikts wahrgenommen. Wenn daraus doch ein Konflikt entsteht, werden die Meinungen fundamentaler. Die andere Meinung wird nicht mehr stehen gelassen. Stattdessen versuchen die Konfliktparteien, den anderen von ihrer eigenen Meinung zu überzeugen. So wird aus der Meinungsverschiedenheit ein Streit. Man will den anderen unter Druck setzen. Wenn die Eskalation weitergeht, erhöhen die Konfliktpartner den Druck aufeinander, um sich oder die eigene Meinung durchzusetzen. Gespräche werden z. B. abgebrochen. Es findet keine verbale Kommunikation mehr statt und der Konflikt verschärft sich schneller. Das Mitgefühl für den anderen geht verloren. Hier ist in der Regel eine Unterstützung von außen hilfreich. Mit Hilfe eines neutralen Dritten und einer transparenten und als sicher erlebten Struktur gelingt es, die Empathie wieder zu aktivieren und auf den Boden gegenseitiger Anerkennung zurück zu finden. Gönnen Sie sich das stimmige Gefühl, mit sich und dem anderen wieder in Kontakt zu kommen. Wir bieten ihnen eine entsprechende Begleitung zum Wohle Ihrer eigenen Gesundheit an.
Wenn Sie als Einzelperson eine Supervision zu Ihrem Konflikt bekommen möchten, melden Sie sich bitte zur Einzelsupervision. Wenn Sie Konflikte, die Ihr Team betreffen, bearbeiten wollen, dann ist die Teamsupervision der dafür vorgesehene Rahmen. Wenn Sie und eine Konfliktpartei gemeinsam nach einer Unterstützung suchen, dann ist dieses Angebot das richtige.
Wir bieten Ihnen:
Ein Vorgespräch, in dem wir den Bedarf und das Ziel der Unterstützung klären und einen dazu passenden Rahmen vereinbaren. Der weitere Ablauf orientiert sich dann an folgenden Phasen:
- Ausgangssituation klären
- Thema konkretisieren
Was genau ist das Problem?
Welche Ursachen kennen oder vermuten Sie?
Wie wirken sich diese Ursachen auf das Problem aus?
Welche Gefühle werden dabei in Ihnen erzeugt?
- Sichtweisen der beteiligten Personen herausarbeiten
- Lösungsideen erarbeiten
- Lösungsideen bewerten und auf Tauglichkeit prüfen
- Handlungsabmachungen vereinbaren: Aktionsplan
An Stelle des Aktionsplanes kann auch eine Empfehlung zu weiterer Unterstützung stehen, wenn der Konflikt noch nicht zur beiderseitigen Zufriedenheit geklärt werden konnte.
Sie werden Ihre Konflikt- und Kommunikationskompetenz erweitern.

Organisation:

Bitte melden Sie sich vorab bei Frau Wiezoreck: Hilke.Wiezoreck@lis.bremen.de