Schule als sicherer Ort - Angebot für Schulen (SchiF)

Schulinterne Fortbildung

Kursnr.
22-71099
Gebühr
Zielgruppe
Grundschule, Sek. I Oberschule, Sek. I Gymnasium, Sek. II gym. Oberstufe, Sek. II Berufsbildende Schulen

Traumatisierte Kinder und Jugendliche, die sexualisierte Gewalt und andere schwere Ereignisse durchleben mussten, besuchten schon immer die Schule. Hinzu kommen - bedingt durch Kriegswirren in einigen Regionen der Welt wie Syrien oder die Ukraine - in den letzten Wochen, Monaten und Jahren schutzsuchend Geflüchtete mit ihren Kindern nach Deutschland. Die Erlebnisse im Heimatland und während der Flucht haben vielfach traumatische Spuren bei den Betroffenen hinterlassen. Jetzt besuchen in viel größerer Anzahl traumatisierte Kinder und Jugendliche - vielfach mit posttraumatischen Belastungsstörungen - die Schule. Die Lehrkräfte sind darauf nicht immer ausreichend vorbereitet .

In dieser Fortbildungsreihe, die einen ersten Einblick in die Traumapädagogik ermöglicht, erfahren Sie, welche Merkmale ein Trauma hat, was das Notfallprogramm ist, welche Störungen sich zeigen und wie trotz allem die Schule ein sicherer Ort werden kann, so dass Kinder und Jugendliche beim Lernen unterstützt werden können. Daneben wird thematisiert, welche Möglichkeiten der Selbstfürsorge es für Lehrkräfte gibt.

Bitte beachten Sie, dass in dieser 3-stündigen Fortbildung lediglich ein erster Überblick über das komplexe Thema Trauma und Lernen möglich ist.

Nutzen Sie bitte folgende Kontaktdaten für weitere Fragen und Anmeldungen:
Hilke.Wiezoreck@lis.bremen.de