Titel: Leistung verstehen, stärken und fördern
Untertitel: Personorientierte Förderdiagnostik als Teamaufgabe
Abstract für das Fortbildungsverzeichnis des LIS Bremen:
In dieser Fortbildung steht die Frage im Mittelpunkt, wie Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte gemeinsam die individuellen Leistungen von Kindern und Jugendlichen verstehen und auf dieser Basis gezielte, stärkenorientierte und leistungsfördernde Förderprozesse gestalten können. Unter dem Leitgedanken „Diagnostik als Teamaufgabe“ werden praxisnahe Zugänge zur personorientierten Förderdiagnostik vermittelt und in kollegialer Zusammenarbeit erprobt.
Zentrale Inhalte der Veranstaltung:
- Diagnostische Instrumente sinnvoll nutzen: Wie lassen sich Ergebnisse aus Schulleistungstests und Begabungsdiagnostik konstruktiv für die individuelle Förderung nutzen? Wie können Erkenntnisse, die aus pädagogischer Diagnostik gewonnen werden, als Förderentscheidungen wirksam werden?
- Pädagogische Diagnostik im Alltag: Systematisches Beobachten als zentrales Element der personorientierten Diagnostik – praxisnah, niederschwellig und anschlussfähig an den Unterrichtsalltag. Welche weiteren Instrumente der Pädagogischen Diagnostik sind zielführend?
- Förderdiagnostik gemeinsam planen: Wie entwickeln wir einen förderdiagnostischen Kreislauf im Kollegium? Welche Formen der Dokumentation und Rückmeldung unterstützen die nachhaltige Förderung von Lern- und Entwicklungsprozessen?
Die Fortbildung kombiniert fachlichen Input mit kooperativen Arbeitsphasen und Erfahrungsaustausch. Im Fokus steht die konkrete Umsetzung im Schulalltag – mit Blick auf das Kind als Ganzes, auf seine Leistungen, Potenziale und Bedarfe.
Hinweis: Die Veranstaltung kann im Rahmen der Qualifizierung zur Talentlots:in als Pflichtmodul belegt werden.
Ziele der Veranstaltung: Die Teilnehmenden …
- verschaffen sich einen Überblick über Verfahren der pädagogischen Diagnostik, die in Bremer Schulen etabliert sind
- erhalten Impulse, systematische personzentrierte Beobachtungen in ihren Unterrichtsalltag zu integrieren
- planen gemeinsam einen förderdiagnostischen Kreislauf und erproben kooperative Formen der Förderplanung, Dokumentation und Rückmeldung.
- erhalten Anregungen, individuelle und vielfältige Kompetenzen sichtbar zu machen und nachhaltig zu sichern