Kurs abgeschlossen
Sprachberaterin oder Sprachberater an Oberschulen oder Gymnasien (Sek I) – und nun?
Sind Sie neu im Amt der Sprachberaterin oder des Sprachberaters?
Sie sind als Sprachberaterin oder Sprachberater an einer neu gegründeten Schule?
Sind Sie schon länger dabei und haben noch nicht an einer Qualifizierung teilgenommen?
Sind Sie schon lange dabei und möchten Kenntnisse auffrischen und Neues erfahren?
Ab dem Schuljahr 2026/27 findet diese Modulreihe zur Qualifizierung der Sprachberatenden statt. Sie ist für den Zeitraum von 2 Jahren geplant.
Abgeschlossen wird eine erfolgreiche Qualifizierung mit einem Zertifikat. Hierfür soll eine begleitende Zertifizierungsaufgabe, zum Beispiel die Erstellung eines Konzepts zur Förderung sprachlicher Kompetenzen an der eigenen Schule (etwa auch die Einführung und Begleitung der Lesebänder), ein Konzept zur Implementierung der Sprachbildung in allen Fächern oder die Überarbeitung des bestehenden schulinternen Sprachbildungskonzeptes erstellt werden.
Erfolgskriterien:
Zur Beratung und Begleitung können individuelle Treffen (analog oder digital) vereinbart werden, um gezielt Fragen zur eigenen Zertifizierungsaufgabe oder zu besonderen Herausforderungen der Sprachbildung an der eigenen Schule zu klären.
Die Veranstaltungen werden schwerpunktmäßig am Nachmittag stattfinden.
Eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Veranstaltungen auf die Wochentage ist geplant, um möglichen Unterrichtsausfall gleichmäßig zu verteilen.
Die Teilnahme an den einzelnen Modulen auch unabhängig voneinander und ohne Abgabe einer Qualifizierungsaufgabe ist möglich und wird mit Teilnahmebescheinigungen dokumentiert.
Den Auftakt macht dieses Modul zu den Grundlagen des Spracherwerbs, für das sich die Sprachberatenden anmelden können.
Weitere Module:
sind in Planung und werden im Fortbildungsverzeichnis veröffentlicht.
In dieser Veranstaltung stellt Frau Dr. Schütz von der Universität Bremen dar, wie sich Spracherwerb ab Beginn aufbaut und welche Bedeutung die Erstsprache als Basis bei Mehrsprachigkeit hat.
Anhand von Sprachproben von Kindern zeigt sie Sprachhürden in Unterrichtsmaterial auf und gibt uns einen Einblick in die Diagnostik. Auf Grundlage einer gemeinsamen Diagnostik werden gezielt Anknüpfungsmöglichkeiten an schulische Fördermöglichkeiten erarbeitet.
Ziele:
Weitere Fortbildungsangebote speziell für Sprachberatende finden Sie hier:
26-1110205 Kinder mit LRS in der Schule fördern - Teil 1: Erste Schritte
26-1110206 Kinder mit LRS in der Schule fördern - Teil 2: Rechtschreibkompetenz fördern
26-1110218 Diagnostik bei LRS: die Hamburger Schreibprobe in Theorie und Praxis
26-1110402 Individuelle Nachteilsausgleiche bei LRS anhand von Fallbeispielen