Es sind noch Plätze frei
Schulen stehen inmitten gesellschaftlicher Auseinandersetzungen - und autoritäres, menschen- und demokratiefeindliches Denken und Handeln nehmen zu. Lehrkräfte, die sich für demokratische Werte, Menschenrechte und den Schutz vor Diskriminierung einsetzen, fühlen sich oftmals unzureichend unterstützt oder werden unter Berufung auf eine vermeintliche Neutralität verunsichert. Dabei ist „Neutralität" in vielen Situationen des Schulalltags kein gültiges Prinzip, sondern ein Mythos: Aus Grundgesetz, Landesverfassungen und didaktischen Prinzipien wie dem Beutelsbacher Konsens ergibt sich nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, demokratiefeindlichen, menschenverachtenden und verfassungsfeindlichen Positionen entschieden entgegenzutreten.
Die beiden Mitautor*innen der neuen Handreichung „Mythos Neutralität“, Paul Anton und Lynn Henry König, erläutern in zwei kurzen Inputs aus der Rechtswissenschaft und politischer Bildung, was Lehrkräfte dürfen, was sie müssen – und wo die tatsächlichen Grenzen liegen.
Anhand konkreter Fallbesprechungen aus dem Schulalltag werden Handlungsoptionen erprobt und reflektiert. Die Fortbildung setzt auf Information, Reflexion und Urteilsbildung, um Handlungssicherheit zu stärken und zu ermutigen, eine demokratische, menschenrechtsorientierte Haltung einzunehmen – sachlich, fundiert und im Einklang mit dem staatlichen Bildungsauftrag.
Ziele:
10.12.2026
14:00 - 18:00 Uhr
Am Weidedamm 20, LIS (Am Weidedamm)